Aktive und Einrichtungen ziehen auf der Bürgerversammlung eine positive Zwischenbilanz

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In ganz Deutschland gibt es Quartiersmanagements, die über das Programm Sozialer Zusammenhalt gefördert werden. So unterschiedlich die regionalen Ausprägungen sind, zwei zentrale Elemente findet man überall: 1. Das Ziel, die Lebensverhältnisse vor Ort zu verbessern und 2. die Beteiligung und Mitarbeit der Bewohnenden an der Entwicklung des Gebietes. Es versteht sich, dass für alle nachvollziehbar und sichtbar sein muss, was jedes Quartiersmanagement tut und wofür es Geld ausgibt.

Das Quartiersmanagement Thermometersiedlung hatte am 20. September 2024 zur Bürgerversammlung in den Kieztreff eingeladen, um aufzuzeigen, was in den 3½ Jahren seines Bestehens alles passiert ist. Das Interesse war groß: "Wir hatten mit ungefähr 80 Gästen gerechnet, aber es sind wesentlich mehr gekommen", freute sich Quartiersmanagerin Christine Piwek. Wie wichtig das Quartiersmanagement für Bewohnerschaft, aber auch für die Politik ist, wurde anhand der Besuchererliste deutlich: Bezirksbürgermeisterin Maren Schellenberg war da, die Stadträt*in Carolina Böhm, Patrick Steinhoff und Urban Aykal, Ralf Hirsch von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen sowie Mitarbeiter*innen des Bezirksamtes Steglitz-Zehlendorf. Gekommen waren Vertreter*innen fast aller Einrichtungen im Kiez und Nachbar*innen, von denen sich viele in den Beteiligungsgremien des Quartiersmanagements ehrenamtlich engagieren.

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Nun ist es also doch passiert. Obwohl die Thermometersiedlung ihr spätsommerliches Kiezfest gefeiert hat, kam Regen vom Himmel. Eine Premiere, denn seit das Quartiersmanagement vor 3,5 Jahren seine Arbeit aufgenommen hat, blieb es an den Kiezfest-Tagen immer trocken. Die gute Laune ließen sich die Besucher*innen trotzdem nicht nehmen. Zwar mussten einige Auftritte abgesagt werden, es entwickelte sich aber ein schönes Bühnenprogramm: Unter anderem traten ein Jongleur und Kleinkünstler, eine Kanun-Spielerin, ein Rapper und einige Kinder aus der Siedlung auf. Neben der Bühne lud der Kinder- und Jugendzirkus Cabuwazi Kinder zum Mitmachen ein.
Wer Hunger hatte, konnte sich am Stand des BusStop mit z.B. Pizza, Pommes oder Gegrilltem versorgen und sich anschließend einen Nachttisch am Stand des Kieztreffs holen. Dessen Team hatte im Vorfeld zwei Tage lang Kuchen gebacken! Das Quartiersmanagement war mit einem Glücksrad am Start, bekam aber Konkurrenz von der AWO, die auch eins dabei hatte. Die Besucher*innen freute es, stiegen doch die Gewinnchancen dadurch um satte 100 %.

Organisiert wurde die Feier übrigens von der Kiezfest-AG, in der Akteure und Mitarbeiter*innen von Einrichtungen aus der Thermometersiedlung aktiv sind.
Gefördert wurde das nachbarschaftliche Event u.a. aus dem Aktionsfonds des Quartiersmanagements mit Mitteln aus dem Programm Sozialer Zusammenhalt und von der HOWOGE.

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Filmschaffende zu Gast in der Thermometersiedlung (v.li.n.re): Heike-Melba Fendel, Sibylle Canonica
und Hansa Czypionka


Am ersten Septemberwochenende gab es großes Kino im Kiez: Die Firma Barbarella-Entertainment organisierte an zwei Tagen das Kino-Festival „Kinofieber Thermometersiedlung“. Es gab Workshops zum filmischen Geschichtenerzählen und zum Thema Casting, einen Kurzfilm-Spaziergang und eine große Open-Air-Kinovorführung auf dem Kiezplatz.

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